Umgestürzter Baum nach Unwetter beseitigt

🚨 Einsatz 06/2026

🕑 28.06.2026 | 08:20 Uhr
📍 Schülp, Hauptstraße
📟 TH K – Baum auf Straße

Nach einem kurzen Unwetter am Sonntagmorgen wurde die Freiwillige Feuerwehr Schülp um 08:20 Uhr mit dem Einsatzstichwort „TH K – Baum auf Straße“ in die Hauptstraße alarmiert.

Im Kurvenbereich an der Einmündung zum Schwienweidsweg war ein Baum auf die Fahrbahn gestürzt und stellte ein Verkehrshindernis dar.

Die Einsatzkräfte entfernten den Baum mithilfe einer Motorkettensäge von der Fahrbahn und räumten die Straße von Ästen und weiteren Verschmutzungen frei. Anschließend war die Fahrbahn wieder uneingeschränkt befahrbar und die Verkehrssicherheit wiederhergestellt.

Nach kurzer Einsatzdauer konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken.

Schaf aus misslicher Lage befreit

🚨 Einsatz 05/2026

🕑 26.06.2026 | 21:48 Uhr
📍 Wesselburenerkoog
📟 TH – Tier in Notlage

Am Freitagabend wurden die Freiwilligen Feuerwehren Schülp und Wesselburen um 21:48 Uhr von der Leitstelle zu einer technischen Hilfeleistung mit dem Einsatzstichwort „Tier in Notlage“ nach Wesselburenerkoog alarmiert.

Ein Schaf hatte sich in einem Zaun verfangen und konnte sich nicht mehr selbst befreien. Ein Feuerwehrkamerad der Feuerwehr Schülp, der sich in der Nähe befand, fuhr die Einsatzstelle direkt mit seinem Privatfahrzeug an. Vor Ort gelang es ihm, das Tier zügig und unverletzt aus seiner misslichen Lage zu befreien.

Da das Tier bereits vor dem Eintreffen weiterer Einsatzkräfte gerettet werden konnte, konnten sowohl die anfahrenden Fahrzeuge der Feuerwehr Schülp als auch die ebenfalls durch die Leitstelle alarmierte Freiwillige Feuerwehr Wesselburen ihre Anfahrt abbrechen und zu ihren Standorten zurückkehren.

Der Einsatz war damit nach kurzer Zeit beendet. Das Schaf blieb unverletzt.

Zwei Einsätze nach Sturmnacht

🚨 Einsatz 03/2026
🕑 20.06.2026 | 05:12 Uhr
📍 Strübbel
📟 TH K – Baum auf Straße
🚨 Einsatz 04/2026
📍 Schülp
📟 TH K – Baum auf Straße

Nach dem nächtlichen Sturm wurden wir am frühen Morgen des 20. Juni 2026 zu einem umgestürzten Baum auf der L156 zwischen Strübbel und Hemme alarmiert.

Vor Ort versperrte der Baum die Fahrbahn. Mittels Motorkettensäge wurde dieser zerkleinert und anschließend von der Straße entfernt. Nach der Reinigung der Fahrbahn konnte die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Bereits auf der Anfahrt zur ersten Einsatzstelle bemerkten unsere Einsatzkräfte einen weiteren umgestürzten Baum im Bereich einer Bushaltestelle in Schülp. Da von diesem ebenfalls eine Gefahr für den Straßenverkehr ausging, wurde die Einsatzstelle im Anschluss angefahren und der Baum soweit beseitigt, dass keine Einschränkungen oder Gefährdungen mehr bestanden.

Nach Abschluss beider Einsätze konnten die Einsatzkräfte wieder in das Feuerwehrgerätehaus einrücken.

Wir bitten insbesondere nach Sturmereignissen um erhöhte Vorsicht im Straßenverkehr, da jederzeit mit herabgefallenen Ästen oder umgestürzten Bäumen gerechnet werden muss.

Schnelle Hilfe vor Ort – Feuerwehr unterstützt Rettungsdienst

🚨 Einsatz 02/2026
🕑 30.04.2026 | 09:51 Uhr
📍 Wesselburenerkoog
📟 NOTF 11 REA – Reanimation

Am Donnerstagvormittag wurden unsere Einsatzkräfte um 09:51 Uhr mit dem Stichwort „Reanimation“ nach Wesselburenerkoog alarmiert.

Vor Ort konnte die Lage glücklicherweise schnell eingeordnet werden: Entgegen der ersten Meldung war keine Reanimation erforderlich. Wir übernahmen umgehend die Erstversorgung und Betreuung der betroffenen Person bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.

Im weiteren Verlauf unterstützten wir den Rettungsdienst bei den Maßnahmen vor Ort und sorgten für einen reibungslosen Ablauf des Einsatzes.

Nach der Übergabe konnten wir den Einsatz zügig beenden und wieder einrücken.

Mit uns im Einsatz:
🚑 Rettungsdienst des Kreises Nordfriesland

💡 Gut zu wissen: Warum wird die Feuerwehr bei medizinischen Notfällen alarmiert?

Bei diesem Einsatz wurden wir mit dem Stichwort „NOTF 11 REA – Reanimation“ alarmiert. Hinter solchen Alarmierungen steckt unsere sogenannte REA-Schleife.

Diese spezielle Alarmierung wird ausgelöst, wenn ein lebensbedrohlicher medizinischer Notfall gemeldet wird – insbesondere bei einem vermuteten Herz-Kreislauf-Stillstand.

Warum rückt die Feuerwehr dabei mit aus?
Ganz einfach: Zeit ist in solchen Situationen der entscheidende Faktor.

Unsere Einsatzkräfte sind oft schneller vor Ort und können bereits vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes lebenswichtige Maßnahmen einleiten – zum Beispiel:

  • Erste Hilfe leisten
  • Eine Reanimation beginnen
  • Einen Defibrillator (AED) einsetzen

So überbrücken wir die Zeit, bis der Rettungsdienst übernimmt, und erhöhen damit die Überlebenschancen der betroffenen Person deutlich.

Auch wenn sich – wie in diesem Fall – keine Reanimation erforderlich war, zeigt sich:
Schnelle Hilfe vor Ort ist entscheidend und immer ein wichtiger Faktor für die bestmögliche Versorgung.

Darüber hinaus ist es auch für Angehörige eine große Unterstützung, wenn frühzeitig „professionelle“ Ersthelfer vor Ort sind. Wir leisten nicht nur medizinische Hilfe, sondern kümmern uns auch um die Betreuung von Betroffenen und Angehörigen und schaffen in einer Ausnahmesituation ein Stück Sicherheit.

Grundsatz dabei bleibt:
Lieber einmal zu viel alarmiert als zu spät geholfen.

FitQuerBeet: Feuerwehr Schülp bringt Aktionsrucksack nach Eiderstedt

Im Rahmen der landesweiten Aktion „FitQuerBeet – Feuerwehr bleibt in Bewegung“ beteiligte sich auch die Freiwillige Feuerwehr Schülp an der sportlichen Herausforderung. Ziel der Aktion ist es, Bewegung und Teamgeist innerhalb der Feuerwehren zu fördern und gleichzeitig auf die Bedeutung von Gesundheit und Fitness im Feuerwehrdienst aufmerksam zu machen.

Der Aktionsrucksack wurde zuvor von der Freiwilligen Feuerwehr Wesselburen an die Feuerwehr Schülp übergeben. Anschließend machten sich mehrere Kameradinnen und Kameraden auf den Weg, um den Rucksack über eine Strecke von 83,3 Kilometern durch unser Einsatzgebiet zu bewegen. Die Tour führte schließlich weiter auf die Halbinsel Eiderstedt.

Am Ziel angekommen wurde der Rucksack an die Freiwillige Feuerwehr Kating übergeben, die die Aktion nun weiterführt. Unterwegs stand nicht nur die sportliche Aktivität im Vordergrund, sondern auch der gemeinsame Spaß und der kameradschaftliche Austausch.

Die Aktion FitQuerBeet ist eine Initiative des Landesfeuerwehrverbandes Schleswig-Holstein (LFV SH) in Zusammenarbeit mit der HFUK Nord. Viele Feuerwehren aus ganz Schleswig-Holstein beteiligen sich daran und tragen den Aktionsrucksack auf unterschiedliche Weise von Wehr zu Wehr weiter.

Wir bedanken uns bei der Feuerwehr Wesselburen für die Übergabe des Rucksacks und wünschen der Feuerwehr Kating viel Spaß und Erfolg auf den nächsten Kilometern. 🚒💪

Rucksack online verfolgen

Der Aktionsrucksack kann übrigens auch online verfolgt werden. Über eine Tracking-Seite lässt sich jederzeit nachsehen, welche Strecke bereits zurückgelegt wurde und bei welcher Feuerwehr sich der Rucksack aktuell befindet. So bleibt die Reise des FitQuerBeet-Rucksacks durch Schleswig-Holstein für alle Interessierten transparent und nachvollziehbar.

Einweisung an der Batteriespeicheranlage in Strübbel

Am 17.02.2026 fand unser erster Dienstabend des Jahres statt. Auf Einladung der Aquila Clean Energy besuchten wir die Batteriespeicheranlage in Strübbel.

Die Anlage verfügt über eine Leistung von 50 MW bei einer Speicherkapazität von 100 MWh. Als sogenannter Zwei-Stunden-Speicher kann sie über einen definierten Zeitraum Energie aufnehmen und wieder ins Stromnetz einspeisen. Für uns als Feuerwehr stand jedoch nicht die Technik im Vordergrund, sondern die einsatztaktische Vorbereitung für den Ernstfall.

Umfangreiche Unterweisung für mögliche Einsatzlagen

Im Rahmen einer ausführlichen Einweisung wurden wir intensiv auf mögliche Schadenslagen vorbereitet. Dabei ging es insbesondere um:

  • Elektrische Gefährdungen im Brand- oder Störfall

  • Aufbau und Funktionsweise der Anlage aus feuerwehrtechnischer Sicht

  • Lage der Haupt- und Notabschaltungen

  • Trennmöglichkeiten sowie Spannungsfreischaltung

  • Umgang mit möglichen Restspannungen

  • Taktisches Vorgehen bei Brandbekämpfung und technischer Hilfeleistung

  • Zugangs- und Zutrittsregelungen

  • Erreichbarkeit eines 24-Stunden-Ansprechpartners im Notfall

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf den sicherheitsrelevanten Aspekten im Umgang mit Hochvolt-Technik sowie den abgestimmten Abläufen zwischen Betreiber und Feuerwehr.

Begehung der Anlage

Abschließend erfolgte eine gemeinsame Begehung des Geländes. Dabei konnten wir uns mit den Zufahrten, Aufstellflächen, Schaltpunkten und sicherheitsrelevanten Einrichtungen vertraut machen. Solche Ortskenntnisse sind im Einsatzfall von entscheidender Bedeutung.

Wir bedanken uns herzlich bei Aquila Clean Energy für die Einladung sowie die praxisnahe und umfassende Unterweisung. Die enge Zusammenarbeit mit Betreibern kritischer Infrastruktur ist ein wichtiger Bestandteil unserer Einsatzvorbereitung und dient der Sicherheit aller Beteiligten.

Infos zur Batteriespeicheranlage in Strübbel

Die von Aquila Clean Energy betriebene Anlage in Strübbel zählt zu den leistungsstarken Batteriespeicherprojekten in Schleswig-Holstein und spielt eine wichtige Rolle für die Stabilität des Stromnetzes in der Region.

Technische Eckdaten:

  • Leistung: 50 Megawatt (MW)

  • Speicherkapazität: 100 Megawattstunden (MWh)

  • Speicherdauer: ca. zwei Stunden bei Volllast

  • Versorgungspotenzial: rechnerisch rund 120.000 Haushalte für zwei Stunden

Weitere wissenswerte Punkte:

  • Die Anlage arbeitet mit modernen Lithium-Ionen-Batteriesystemen.

  • Sie reagiert innerhalb kürzester Zeit auf Netzschwankungen und kann Energie aufnehmen oder abgeben.

  • Batteriespeicher dieser Größenordnung tragen zur Frequenzstabilisierung im Stromnetz bei.

  • Die Anlage ist fernüberwacht und verfügt über mehrstufige Sicherheits- und Überwachungssysteme.

Solche Großspeicher gewinnen insbesondere in Regionen mit hohem Anteil an Windenergie zunehmend an Bedeutung, da sie Stromspitzen puffern und das Netz entlasten können.

Technischer Defekt am Herd löst Feuerwehreinsatz in Schülperneuensiel aus

🚨 Einsatz 01/2026
🕑 15.02.2026 | 19:45 Uhr
📍 Schülperneuensiel, Schülp
📟 FEU – Kabelbrand

Am Sonntagabend, den 15. Februar 2026, wurden wir um 19:45 Uhr zu unserem ersten Einsatz des Jahres alarmiert. Das Einsatzstichwort lautete FEU – Kabelbrand. Einsatzort war ein Wohnhaus im Ortsteil Schülperneuensiel.

Während der Zubereitung des Abendessens hatte in der Küche eines Einfamilienhauses plötzlich die Sicherung des Herdes ausgelöst. Zeitgleich nahmen die Bewohner einen deutlich verschmorten Geruch wahr. Da ein technischer Defekt oder ein möglicher Schwelbrand nicht ausgeschlossen werden konnte, verständigten sie vorsorglich über den Notruf die Feuerwehr.

Nach unserem Eintreffen wurde der betroffene Bereich umgehend kontrolliert. Mithilfe der Wärmebildkamera überprüften wir sowohl den Herd als auch die umliegenden Bauteile auf mögliche Temperaturauffälligkeiten. Zusätzlich wurde das Gerät aus der Küchenzeile ausgebaut, um auch den dahinterliegenden Wand- und Anschlussbereich sorgfältig in Augenschein zu nehmen.

Trotz intensiver Kontrolle konnten keine erhöhten Temperaturen, kein offenes Feuer und kein Schwelbrand festgestellt werden. Es handelte sich vermutlich um einen technischen Defekt im Bereich des Herdes oder der Elektroinstallation. Ein weiteres Eingreifen der Feuerwehr war somit nicht erforderlich.

Nach Abschluss aller Kontrollmaßnahmen wurde die Einsatzstelle an den Eigentümer übergeben mit dem Hinweis, das betroffene Gerät beziehungsweise die Elektroinstallation durch eine Fachfirma überprüfen zu lassen.

Der Einsatz konnte nach rund einer Stunde beendet werden.

Mit uns im Einsatz:
🚒 Freiwillige Feuerwehr Wesselburen
🚓 Polizei

Wir bedanken uns bei allen eingesetzten Kräften für die gewohnt gute und reibungslose Zusammenarbeit.

 

Jahresrückblick 2025

Das Jahr 2025 war für die Feuerwehr Schülp geprägt von vielfältigen Herausforderungen, intensiver Ausbildung und starkem kameradschaftlichem Zusammenhalt.

Mit insgesamt 13 Einsätzen, 19 Dienstabenden und zahlreichen gemeinsamen Übungen über Amts- und Kreisgrenzen hinaus zeigte sich erneut: Einsatzbereitschaft entsteht nicht spontan – sie ist das Ergebnis kontinuierlicher Arbeit, Engagement und Teamgeist.

🚒 Einsätze 2025

Im Jahr 2025 wurde die Feuerwehr Schülp zu insgesamt 13 Einsätzen alarmiert.

🔥 Brandeinsätze
  • 2 × FEU

  • 3 × FEU G

  • 2 × FEU K

🚑 Notfall- & Reanimationseinsätze
  • 1 × NOTF 01 TV

  • 1 × NOTF 11 REA

🛠 Technische Hilfeleistungen
  • 2 × TH Y

  • 1 × TH K

👀 Sonstiges
  • 1 × Wachalarm (Kontrolle einer Brandruine)

Das Einsatzspektrum reichte von kleineren Bränden bis hin zu größeren Schadenslagen mit erhöhtem Kräfteaufkommen. Jeder Einsatz erforderte Professionalität, schnelle Entscheidungen und eine eingespielte Zusammenarbeit.

🔥 Besondere Ereignisse im Jahr 2025

Tragischer Gebäudebrand im November

Ein besonders prägender Einsatz ereignete sich im November 2025. Ein Gebäudebrand nahm einen tragischen Ausgang.

Unsere Einsatzkräfte arbeiteten unter höchstem Engagement und in enger Zusammenarbeit mit weiteren Feuerwehren sowie dem Rettungsdienst. Trotz aller Bemühungen konnte das Ereignis nicht ohne schwerwiegende Folgen beendet werden.

Aus Respekt gegenüber den Betroffenen verweisen wir für weitere Details auf den separaten Einsatzbericht in der Rubrik „Einsätze“.


Erste Alarmierung der REA-Schleife

Im Jahr 2025 wurde erstmals die sogenannte REA-Schleife alarmiert.

Diese spezielle Alarmierung wurde eingerichtet, um bei gemeldeten Reanimationen die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes möglichst kurz zu halten und frühzeitig eine qualifizierte Reanimation einzuleiten.

Gerade in ländlichen Strukturen kann jede Minute entscheidend sein. Die Einführung und erstmalige Alarmierung dieser Schleife stellt einen wichtigen Schritt in der Weiterentwicklung unserer medizinischen Erstversorgung dar.


Feuerwehr ist Teamarbeit

Viele Einsätze im Jahr 2025 erforderten ein erhöhtes Kräfteaufkommen. Neben den Wehren aus dem Amt Büsum-Wesselburen unterstützten uns auch Einheiten aus dem Kreis Nordfriesland.

Die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zeigt deutlich: Feuerwehr funktioniert nur gemeinsam. Überörtliche Kooperation und eingespielte Abläufe sind entscheidend für den Einsatzerfolg.

📚 Ausbildung & Übungsdienst

Neben dem Einsatzgeschehen ist die kontinuierliche Ausbildung ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit.

Im Jahr 2025 fanden 19 Dienstabende und Übungen statt.

Dabei wurden grundlegende Handgriffe regelmäßig gefestigt – vom Aufbau einer Wasserversorgung über das Vorgehen unter Atemschutz bis hin zur technischen Hilfeleistung. Routine schafft Sicherheit und ist im Einsatzfall von entscheidender Bedeutung.

Gleichzeitig wurden neue Methoden und taktische Vorgehensweisen vermittelt und trainiert, um den stetig wachsenden Anforderungen im Feuerwehrdienst gerecht zu werden.


Gemeinsame Übungen

Ein besonderer Schwerpunkt lag 2025 auf der interkommunalen Zusammenarbeit.

Gemeinsam mit umliegenden Feuerwehren wurden realitätsnahe Einsatzszenarien trainiert, darunter:

  • Eine Übung im Tunnelbereich des Eidersperrwerkes mit besonderen Herausforderungen wie langen Angriffswegen und eingeschränkten Sichtverhältnissen

  • Eine größere Wasserrettungsübung mit mehreren beteiligten Einheiten

Diese Übungen stärken Führung, Kommunikation und taktisches Zusammenspiel – insbesondere bei größeren Schadenslagen.

👥 Mannschaft & Kameradschaft

Die Feuerwehr Schülp zählt aktuell 27 aktive Mitglieder.

Im Jahr 2025 durften wir zwei neue Kameraden in unseren Reihen begrüßen. Neueintritte stärken nicht nur unsere Einsatzfähigkeit, sondern zeigen auch die Bedeutung des Ehrenamtes in unserer Gemeinde.

Neben dem regulären Dienstbetrieb fanden eine Jahreshauptversammlung sowie eine Mitgliederversammlung statt. Hier wurden Einsätze ausgewertet, Planungen besprochen und die zukünftige Ausrichtung der Wehr abgestimmt.

Ein fester Bestandteil im Jahreskalender ist unser jährlicher Halloween-Umzug, der auch 2025 wieder ein voller Erfolg war. Die positive Resonanz aus der Gemeinde zeigt, dass Feuerwehr weit mehr bedeutet als Einsatzdienst – sie ist Teil des gesellschaftlichen Lebens in Schülp.

Kameradschaft, Vertrauen und gegenseitige Unterstützung bilden das Fundament unserer Arbeit – im Einsatz wie auch darüber hinaus.

🙏 Dank & Anerkennung

Feuerwehrdienst ist Ehrenamt – und Ehrenamt braucht Rückhalt.

Unser besonderer Dank gilt den Familien unserer Kameradinnen und Kameraden. Sie tragen Einsätze, Übungsdienste und kurzfristige Alarmierungen mit und ermöglichen damit unser Engagement für die Allgemeinheit.

Ebenso danken wir ausdrücklich den Arbeitgebern, die unsere Einsatzkräfte im Alarmfall freistellen und damit einen unverzichtbaren Beitrag zur Sicherheit in Schülp leisten.

Ohne dieses Verständnis und diese Unterstützung wäre eine funktionierende freiwillige Feuerwehr nicht möglich.

🔭 Ausblick auf 2026

Auch im kommenden Jahr werden wir unsere Ausbildung konsequent fortführen, die Zusammenarbeit mit umliegenden Feuerwehren weiter stärken und unsere Einsatzbereitschaft rund um die Uhr sicherstellen.

Mit 27 aktiven Mitgliedern, wachsender Erfahrung und starkem Zusammenhalt blicken wir motiviert auf die kommenden Aufgaben.

24 Stunden am Tag – 365 Tage im Jahr.
Für Schülp.

 

Brand in Schülp mit tragischem Ausgang

🚨 Einsatz 13/2025

🕑 17.11.2025 | 08.43 Uhr

📍 Hauptstraße, Schülp

📟 FEU G – Dachstuhlbrand

Am Montagmorgen wurde die Feuerwehr um 08:43 Uhr zu einem größeren Brandereignis in der Hauptstraße in Schülp alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine massive Rauchentwicklung sichtbar.

Beim Eintreffen standen ein Wohnhaus sowie das angrenzende Nebengebäude (Garage) in Vollbrand. Während des Aufbaus der Wasserversorgung kam es im Garagenbereich zu mehreren heftigen Detonationen, die das Einsatzgeschehen erheblich erschwerten und ein besonders umsichtiges Vorgehen notwendig machten. Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vor.

Eine sofortige Personensuche im Wohnhaus war aufgrund der extremen Rauch- und Hitzeentwicklung zunächst nicht möglich. Erst nach einer thermischen Entlastung durch das Öffnen von Fenstern konnte das Gebäude betreten werden. Dabei wurde eine leblose Person aufgefunden.

Im weiteren Einsatzverlauf wurde während der Nachlöscharbeiten ein vermeintliches Kampfmittel entdeckt. Aus Sicherheitsgründen wurde der Bereich um das Brandobjekt weiträumig abgesperrt und evakuiert. Mehrere Anwohner mussten ihre Häuser vorübergehend verlassen. Nach Rücksprache und Bewertung durch den Kampfmittelräumdienst konnte schließlich Entwarnung gegeben werden. Bei dem Fund handelte es sich um eine täuschend echt aussehende Attrappe einer Stabhandgranate.

Die intensiven Löscharbeiten dauerten bis in die Mittagsstunden an, die umfangreichen Nachlöscharbeiten bis in den späten Nachmittag. Die Einsatzstelle wurde abschließend an die Polizei übergeben.

Unsere Gedanken gelten den Angehörigen der verstorbenen Person sowie allen Betroffenen dieses tragischen Ereignisses.

Eingesetzte Kräfte und Organisationen:

🚒 FF Wesselburen
🚒 FF Süderdeich
🚒 FF Hellschen-Heringsand-Unterschaar
🚒 FF Büsum (DLK, TLF, MZF)
🚒 FF Tönning (Atemschutzgeräteträger)
🚒 FF Reinsbüttel
🚒 Amtswehrführung
🚒 Kreiswehrführung
🚒 FTZ Dithmarschen
🚑 Rettungsdienst
🛠 THW Heide Fachberater
🛠 THW Rendsburg Baufachberater
🚑 DRK Heide (Verpflegung)
👷‍♂️ Energieversorger
⛑️ PSNV Dithmarschen
🚓 Polizei

Externe Presseberichte

Erneute Einsätze im Mühlenweg

🚨 Einsatz 11/2025
🕑 20.09.2025 | 00:43 Uhr
📍 Mühlenweg, Schülp
📟 FEU K – Rauchentwicklung aus Ruine

In der Nacht zu Samstag bemerkte ein Autofahrer eine Rauchentwicklung aus dem abgebrannten Resthof im Mühlenweg und setzte den Notruf ab. Daraufhin wurde die Feuerwehr Schülp um 00:43 Uhr alarmiert.

Vor Ort bestätigte sich die Lage: Aus einem Schutthaufen der Ruine stieg Rauch auf. Unsere Tätigkeit beschränkte sich zunächst auf das Wässern des betroffenen Bereiches. Auch nach dem Einsatz von Schaummittel quoll jedoch weiterhin Rauch aus einem Steinhaufen.

Nach intensiver konnte eine akute Brandgefahr schließlich ausgeschlossen werden. Für die Feuerwehr Schülp war der Einsatz nach rund 60 Minuten beendet. Verletzt wurde niemand.

🚨 Einsatz 12/2025
🕑 20.09.2025 | 07:33 Uhr
📍 Mühlenweg, Schülp
📟 Wachalarm – Rauchentwicklung aus Ruine

Am Samstagmorgen meldete eine Spaziergängerin erneut eine Rauchentwicklung aus der bereits in der Nacht betroffenen Ruine im Mühlenweg. Daraufhin erfolgte ein Wachalarm für die Feuerwehr Schülp.

Nach telefonischer Rücksprache machte sich der Gruppenführer mit dem Privat-Pkw auf den Weg zur Einsatzstelle, um die Lage zu erkunden. Vor Ort stellte sich schnell heraus, dass es sich um dieselbe bekannte Stelle handelte, von der noch Restqualm ausging. Eine Verschlimmerung oder akute Gefahr konnte ausgeschlossen werden.

Ein weiterer Einsatz der Feuerwehr war daher nicht erforderlich, sodass keine weiteren Kräfte alarmiert werden mussten.