Tragehilfe für den Rettungsdienst in Strübbel

🚨 Einsatz 11/2026

🕑 05.09.2026 | 09:20 Uhr
📍 Dorfstraße, Strübbel
📟 NOTF 01 DLK – Unterstützung Rettungsdienst

Im Einsatz:

  • 🚒 Feuerwehr Schülp
  • 🚒 Feuerwehr Heide – Drehleiter und KdoW
  • 🚑 Rettungsdienst
DLK FF Heide, RTW & MLF FF Schülp

Am Samstagvormittag wurde die Feuerwehr Schülp um 09:20 Uhr mit dem Einsatzstichwort „NOTF 01 DLK – Unterstützung Rettungsdienst“ in die Dorfstraße nach Strübbel alarmiert.

Der Rettungsdienst hatte zur Unterstützung beim Transport einer Patientin eine Drehleiter (DLK) angefordert. Da die Feuerwehr Schülp als örtlich zuständige Feuerwehr über keine eigene Drehleiter verfügt, wurde zusätzlich die Drehleiter der Feuerwehr Heide sowie deren KdoW zur Unterstützung alarmiert.

Der Rettungsdienst war beim Eintreffen der Feuerwehr Schülp bereits vor Ort. Noch vor dem Eintreffen der Drehleiter aus Heide wurde das Objekt durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr Schülp erkundet.

Dabei konnte auf die besondere Qualifikation von zwei Feuerwehrmitgliedern zurückgegriffen werden, die neben ihrer Mitgliedschaft in der Feuerwehr Schülp im Rahmen einer Doppelmitgliedschaft auch bei anderen Feuerwehren – in Heide und Büsum – aktiv sind. Beide verfügen über die Ausbildung zum Korbfahrer und konnten dadurch bereits vor Eintreffen der Drehleiter beurteilen, ob ein Einsatz der DLK zur Rettung der Patientin möglich sein würde.

Bei der Erkundung stellte sich heraus, dass eine Rettung über die Fenster aufgrund deren Bauweise nicht möglich war. Nach Rücksprache mit dem Rettungsdienst wurde daher entschieden, die Drehleiter nicht einzusetzen.

Die Feuerwehr Schülp und die Feuerwehr Heide unterstützten den Rettungsdienst anschließend bei der Tragehilfe. Die Patientin wurde mittels Schleifkorbtrage über das Treppenhaus sicher zum bereitstehenden Rettungswagen transportiert und dort an den Rettungsdienst übergeben.

Nach Abschluss der Tragehilfe waren keine weiteren Maßnahmen durch die Feuerwehr erforderlich. Die eingesetzten Kräfte konnten die Einsatzstelle verlassen und wieder einrück

Großzügige Spende: Neue Akku-Rettungsschere für die Feuerwehr Schülp

Beim Dienstabend am 25.08.2026 stand die technische Hilfeleistung an einem PKW auf dem Ausbildungsplan. Dabei ging es vor allem darum, mit den vorhandenen Einsatzmitteln verschiedene Möglichkeiten der Fahrzeugöffnung zu trainieren und sich auf die ersten Maßnahmen bei einem Verkehrsunfall vorzubereiten.

Für die Feuerwehr Schülp gab es an diesem Abend allerdings noch einen besonderen Anlass: Ein großzügiger Spender hat der Feuerwehr eine Akku-Rettungsschere der Firma Holmatro zur Verfügung gestellt. Das neue Einsatzmittel konnte im Rahmen des Dienstabends direkt praktisch erprobt und ausgiebig getestet werden.

Für die ersten Maßnahmen gut vorbereitet

Mit unserem Mittleren Löschfahrzeug (MLF) verfügen wir über eine solide Grundausstattung für die Brandbekämpfung und verschiedene Einsatzlagen. Für eine umfassende technische Unfallrettung sind wir jedoch nicht mit einem vollständigen hydraulischen Rettungssatz ausgestattet. Bei entsprechenden Einsatzlagen werden deshalb weitere, hierfür ausgerüstete Feuerwehren nachgefordert.

Trotzdem können gerade die ersten Minuten nach einem Verkehrsunfall entscheidend sein. Deshalb ist es uns wichtig, unsere eigenen Möglichkeiten zu kennen und mit den vorhandenen Mitteln schnell und sicher handeln zu können.

Im Rahmen des Dienstabends haben wir deshalb an einem PKW verschiedene Möglichkeiten ausprobiert, um möglichst schnell Zugänge zum Fahrzeug zu schaffen. Dabei ging es nicht nur um die technische Durchführung, sondern auch um die Zusammenarbeit innerhalb der Mannschaft, die sichere Bedienung der Geräte und die Frage, welche Maßnahmen wir mit unserer Ausstattung sinnvoll durchführen können.

Neue Akku-Rettungsschere erstmals getestet

Mit der gespendeten Holmatro Akku-Rettungsschere steht uns künftig ein weiteres leistungsfähiges Einsatzmittel zur Verfügung.

Wir konnten das Gerät am Dienstabend erstmals ausführlich ausprobieren und uns mit seiner Handhabung und seinen Möglichkeiten vertraut machen. Dabei haben wir verschiedene Einsatzmöglichkeiten getestet und erste praktische Erfahrungen gesammelt.

Die Rettungsschere wird in nächster Zeit noch entsprechend geprüft und für den Einsatzdienst vorbereitet. Anschließend soll sie auf unserem MLF verlastet werden und uns bei zukünftigen technischen Hilfeleistungen zur Verfügung stehen.

Dabei ist die Rettungsschere nicht ausschließlich für Verkehrsunfälle gedacht. Auch bei anderen technischen Hilfeleistungen kann sie für uns eine sinnvolle Ergänzung unserer vorhandenen Ausstattung darstellen.

 

Eine wertvolle Unterstützung für unsere Feuerwehr

Für uns als ehrenamtliche Feuerwehr ist eine solche Unterstützung keineswegs selbstverständlich. Umso mehr freuen wir uns über die großzügige Spende.

Wir möchten uns daher ganz herzlich bei unserem Spender für die Überlassung der Akku-Rettungsschere und die damit verbundene Unterstützung unserer Feuerwehr bedanken.

Durch solche Spenden können wir unsere Ausstattung gezielt erweitern und unsere Möglichkeiten im Einsatz verbessern. Davon profitieren letztlich vor allem die Menschen, denen wir im Ernstfall schnell und bestmöglich helfen möchten.

Umgestürzter Baum nach Unwetter beseitigt

🚨 Einsatz 06/2026

🕑 28.06.2026 | 08:20 Uhr
📍 Schülp, Hauptstraße
📟 TH K – Baum auf Straße

Nach einem kurzen Unwetter am Sonntagmorgen wurde die Freiwillige Feuerwehr Schülp um 08:20 Uhr mit dem Einsatzstichwort „TH K – Baum auf Straße“ in die Hauptstraße alarmiert.

Im Kurvenbereich an der Einmündung zum Schwienweidsweg war ein Baum auf die Fahrbahn gestürzt und stellte ein Verkehrshindernis dar.

Die Einsatzkräfte entfernten den Baum mithilfe einer Motorkettensäge von der Fahrbahn und räumten die Straße von Ästen und weiteren Verschmutzungen frei. Anschließend war die Fahrbahn wieder uneingeschränkt befahrbar und die Verkehrssicherheit wiederhergestellt.

Nach kurzer Einsatzdauer konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken.

Schaf aus misslicher Lage befreit

🚨 Einsatz 05/2026

🕑 26.06.2026 | 21:48 Uhr
📍 Wesselburenerkoog
📟 TH – Tier in Notlage

Am Freitagabend wurden die Freiwilligen Feuerwehren Schülp und Wesselburen um 21:48 Uhr von der Leitstelle zu einer technischen Hilfeleistung mit dem Einsatzstichwort „Tier in Notlage“ nach Wesselburenerkoog alarmiert.

Ein Schaf hatte sich in einem Zaun verfangen und konnte sich nicht mehr selbst befreien. Ein Feuerwehrkamerad der Feuerwehr Schülp, der sich in der Nähe befand, fuhr die Einsatzstelle direkt mit seinem Privatfahrzeug an. Vor Ort gelang es ihm, das Tier zügig und unverletzt aus seiner misslichen Lage zu befreien.

Da das Tier bereits vor dem Eintreffen weiterer Einsatzkräfte gerettet werden konnte, konnten sowohl die anfahrenden Fahrzeuge der Feuerwehr Schülp als auch die ebenfalls durch die Leitstelle alarmierte Freiwillige Feuerwehr Wesselburen ihre Anfahrt abbrechen und zu ihren Standorten zurückkehren.

Der Einsatz war damit nach kurzer Zeit beendet. Das Schaf blieb unverletzt.

Zwei Einsätze nach Sturmnacht

🚨 Einsatz 03/2026
🕑 20.06.2026 | 05:12 Uhr
📍 Strübbel
📟 TH K – Baum auf Straße
🚨 Einsatz 04/2026
📍 Schülp
📟 TH K – Baum auf Straße

Nach dem nächtlichen Sturm wurden wir am frühen Morgen des 20. Juni 2026 zu einem umgestürzten Baum auf der L156 zwischen Strübbel und Hemme alarmiert.

Vor Ort versperrte der Baum die Fahrbahn. Mittels Motorkettensäge wurde dieser zerkleinert und anschließend von der Straße entfernt. Nach der Reinigung der Fahrbahn konnte die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Bereits auf der Anfahrt zur ersten Einsatzstelle bemerkten unsere Einsatzkräfte einen weiteren umgestürzten Baum im Bereich einer Bushaltestelle in Schülp. Da von diesem ebenfalls eine Gefahr für den Straßenverkehr ausging, wurde die Einsatzstelle im Anschluss angefahren und der Baum soweit beseitigt, dass keine Einschränkungen oder Gefährdungen mehr bestanden.

Nach Abschluss beider Einsätze konnten die Einsatzkräfte wieder in das Feuerwehrgerätehaus einrücken.

Wir bitten insbesondere nach Sturmereignissen um erhöhte Vorsicht im Straßenverkehr, da jederzeit mit herabgefallenen Ästen oder umgestürzten Bäumen gerechnet werden muss.

Erster Einsatz über die AED-Schleife – Unterstützung bei Reanimation

🚨 Einsatz 9/2025
🕑 01.09.2025 | 15:05 Uhr
📍 Wesselburenerkoog
📟 NOTF 11 REA – Reanimation

Am Montagnachmittag wurden wir erstmals im Rahmen der AED-Schleife zu einem medizinischen Notfall nach Wesselburenerkoog alarmiert.

Vor Ort unterstützten unsere Einsatzkräfte gemeinsam mit dem Rettungsdienst bei der Durchführung einer Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW). 

Der Einsatz hat gezeigt, wie wichtig die enge Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr 🚒, Rettungsdienst 🚑 und Ersthelfern ist. Jede Minute zählt, wenn es darum geht, Leben zu retten.

ℹ️ Erläuterung: NOTF 11 REA

  • NOTF = Notfall

  • 11 = 1x Notarzt, 1x Rettungswagen

  • REA = Abkürzung für Reanimation (Herz-Lungen-Wiederbelebung)

➡️ Alarmiert wird also bei einem medizinischen Notfall mit Herz-Kreislauf-Stillstand, bei dem sofort mit lebensrettenden Maßnahmen (HLW und Defibrillator-Einsatz) begonnen werden muss.

Gemeinsame Wasserrettungsübung am Eidersperrwerk 🌊🚤

Am Mittwoch, den 16. Juli 2025, fand am Eidersperrwerk eine groß angelegte Wasserrettungsübung unter Beteiligung mehrerer Organisationen statt. Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit der verschiedenen Rettungseinheiten zu stärken und den Ernstfall realitätsnah zu trainieren. 👨‍🚒🤝🚑

Beteiligt waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Schülp, Tönning und St. Peter-Ording, die DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) sowie die DLRG-Ortsgruppen Tönning und St. Peter-Ording. Zum Einsatz kamen verschiedene Spezialfahrzeuge und Boote:
🛟 Ein Schlauchboot der DLRG
🌬️ Das Hovercraft der Feuerwehr St. Peter-Ording
🛥️ Das Ölwehrboot der Feuerwehr Tönning
🚨 Das Seenotrettungsboot PAUL NEISSE der DGzRS

Obwohl die Feuerwehr Schülp aktuell über kein eigenes Boot verfügt, ist sie dennoch bestens auf Notfälle am und auf dem Wasser vorbereitet. Mit Überlebensanzügen, Wurfleinen und Rettungswesten 🦺 kann die Wehr im Ernstfall am Eidersperrwerk, auf der Eider oder an der Badestelle Wesselburenerkoog schnelle Ersthilfe leisten – bis weitere Kräfte mit Booten eintreffen.

Im Fokus der Übung stand das schnelle Retten von Personen aus dem Wasser 🏊‍♂️ sowie die Übergabe der Geretteten an Land. Hierbei kam die Drehleiter der Feuerwehr Tönning zum Einsatz, ausgestattet mit einem Rollgliss-System, das eine patientenschonende Rettung aus Höhen oder von Booten ermöglicht. 🪢🪜

Im Anschluss an die Übung folgte eine Nachbesprechung bei einem kleinen Snack 🥪☕. Alle beteiligten Organisationen betonten die große Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit bei Einsätzen auf dem Wasser. ✅

🧯 Fazit: Solche Übungen sind ein wichtiger Bestandteil der Einsatzvorbereitung und fördern das gegenseitige Vertrauen sowie die Sicherheit für alle Beteiligten – vor allem aber für die Bürgerinnen und Bürger in unserer Region.

Höhen- und Tiefenrettung am Eidersperrwerk – Übung mit der Feuerwehr Tönning

Am 28. April 2025 führte die Freiwillige Feuerwehr Schülp gemeinsam mit der Feuerwehr Tönning eine umfangreiche Einsatzübung am Eidersperrwerk durch. Thema der Übung war die Rettung von Personen aus Höhen und Tiefen – ein komplexes und herausforderndes Einsatzgebiet. Die Szenarien wurden von der Feuerwehr Tönning konzipiert und realitätsnah vorbereitet.

Zwei Szenarien – zwei Herausforderungen

Die Übung bestand aus zwei separaten Lagen:
Gruppe 1 hatte die Aufgabe, eine verletzte Person – dargestellt durch die Übungspuppe „Dolly“ – aus einem der unter der Fahrbahn verlaufenden Wartungstunnel zu retten. Hierbei kam eine speziell dafür vorgehaltene mobile Rettungswinde am Eidersperrwerk zum Einsatz, in Kombination mit einer Schleifkorbtrage. Die Rettung aus der Tiefe verlief reibungslos und zeigte, wie wichtig das gezielte Zusammenspiel von Technik und Teamarbeit ist.

Gruppe 2 übernahm ein Szenario auf dem sogenannten „Tower“. Eine verunfallte Person musste über enge Bereiche gesichert und schließlich mithilfe einer Drehleiter nach unten gebracht werden. Diese Lage verlangte viel Feingefühl und klare Kommunikation – auch unter erhöhtem Zeitdruck.

Fazit: Effiziente Zusammenarbeit und wertvolle Erkenntnisse

Im Rahmen der Übung konnten beide Teams neue Techniken erlernen, Handgriffe auffrischen und wichtige Erfahrungen im Bereich der Höhen- und Tiefenrettung sammeln. Die Zusammenarbeit zwischen den Wehren verlief hervorragend – ein Beleg für die Bedeutung regelmäßiger gemeinsamer Übungen.

Ein besonderer Dank gilt der Feuerwehr Tönning für die Ausarbeitung und Organisation der Übung sowie dem Team des Eidersperrwerks für die Unterstützung vor Ort.

Notfall Türöffnung

🚨 Einsatz 01/2025 – Person eingeschlossen in Gebäude

📆 Datum: 09. Januar 2025
🕒 Uhrzeit: 08:25 Uhr
📍 Einsatzort: Dorfstraße, Strübbel
📟 Stichwort: NOTF 01 TV – Person eingeschlossen in Gebäude

Am Donnerstagmorgen wurden wir zu einem Einsatz nach Strübbel alarmiert. Eine Person sollte sich laut Meldung eingeschlossen in einem Gebäude befinden.

Noch während der Anfahrt informierte uns die Leitstelle darüber, dass die betroffene Person dort nicht mehr wohnhaft sei. Der ebenfalls alarmierte Rettungsdienst traf kurz vor uns ein und bestätigte diese Information.

Nach kurzer Rücksprache konnten wir ohne weitere Tätigkeit den Einsatz beenden und wieder einrücken.

👥 Mit uns im Einsatz:
🚑 Rettungsdienst Nordfriesland

✅ Keine Tätigkeit – Einsatzabbruch
🚒 Einsatzende: ca. 08:45 Uhr

 

Wasserrettung am Eidersperrwerk

Am gestrigen Dienstaben übten wir zusammen mit der Feuerwehr Tönning die Wasserrettung. Hierbei kamen auch das Boot, die Drehleiter, sowie der Rüstwagen mit Kran der Feuerwehr Tönning zum Einsatz. 🚒🛥
Eine super interessante und spaßige Übung! Danke für die tolle Zusammenarbeit nach Tönning! 🚀👨🏼‍🚒👩🏼‍🚒