🚨 Einsatz 02/2026
🕑 30.04.2026 | 09:51 Uhr
📍 Wesselburenerkoog
📟 NOTF 11 REA – Reanimation
Am Donnerstagvormittag wurden unsere Einsatzkräfte um 09:51 Uhr mit dem Stichwort „Reanimation“ nach Wesselburenerkoog alarmiert.
Vor Ort konnte die Lage glücklicherweise schnell eingeordnet werden: Entgegen der ersten Meldung war keine Reanimation erforderlich. Wir übernahmen umgehend die Erstversorgung und Betreuung der betroffenen Person bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.
Im weiteren Verlauf unterstützten wir den Rettungsdienst bei den Maßnahmen vor Ort und sorgten für einen reibungslosen Ablauf des Einsatzes.
Nach der Übergabe konnten wir den Einsatz zügig beenden und wieder einrücken.
Mit uns im Einsatz: Rettungsdienst des Kreises Nordfriesland
💡 Gut zu wissen: Warum wird die Feuerwehr bei medizinischen Notfällen alarmiert?
Bei diesem Einsatz wurden wir mit dem Stichwort „NOTF 11 REA – Reanimation“ alarmiert. Hinter solchen Alarmierungen steckt unsere sogenannte REA-Schleife.
Diese spezielle Alarmierung wird ausgelöst, wenn ein lebensbedrohlicher medizinischer Notfall gemeldet wird – insbesondere bei einem vermuteten Herz-Kreislauf-Stillstand.
Warum rückt die Feuerwehr dabei mit aus?
Ganz einfach: Zeit ist in solchen Situationen der entscheidende Faktor.
Unsere Einsatzkräfte sind oft schneller vor Ort und können bereits vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes lebenswichtige Maßnahmen einleiten – zum Beispiel:
- Erste Hilfe leisten
- Eine Reanimation beginnen
- Einen Defibrillator (AED) einsetzen
So überbrücken wir die Zeit, bis der Rettungsdienst übernimmt, und erhöhen damit die Überlebenschancen der betroffenen Person deutlich.
Auch wenn sich – wie in diesem Fall – keine Reanimation erforderlich war, zeigt sich:
Schnelle Hilfe vor Ort ist entscheidend und immer ein wichtiger Faktor für die bestmögliche Versorgung.
Darüber hinaus ist es auch für Angehörige eine große Unterstützung, wenn frühzeitig „professionelle“ Ersthelfer vor Ort sind. Wir leisten nicht nur medizinische Hilfe, sondern kümmern uns auch um die Betreuung von Betroffenen und Angehörigen und schaffen in einer Ausnahmesituation ein Stück Sicherheit.
Grundsatz dabei bleibt:
Lieber einmal zu viel alarmiert als zu spät geholfen.