Gemeinsame Wasserrettungsübung am Eidersperrwerk 🌊🚤

Am Mittwoch, den 16. Juli 2025, fand am Eidersperrwerk eine groß angelegte Wasserrettungsübung unter Beteiligung mehrerer Organisationen statt. Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit der verschiedenen Rettungseinheiten zu stärken und den Ernstfall realitätsnah zu trainieren. 👨‍🚒🤝🚑

Beteiligt waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Schülp, Tönning und St. Peter-Ording, die DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) sowie die DLRG-Ortsgruppen Tönning und St. Peter-Ording. Zum Einsatz kamen verschiedene Spezialfahrzeuge und Boote:
🛟 Ein Schlauchboot der DLRG
🌬️ Das Hovercraft der Feuerwehr St. Peter-Ording
🛥️ Das Ölwehrboot der Feuerwehr Tönning
🚨 Das Seenotrettungsboot PAUL NEISSE der DGzRS

Obwohl die Feuerwehr Schülp aktuell über kein eigenes Boot verfügt, ist sie dennoch bestens auf Notfälle am und auf dem Wasser vorbereitet. Mit Überlebensanzügen, Wurfleinen und Rettungswesten 🦺 kann die Wehr im Ernstfall am Eidersperrwerk, auf der Eider oder an der Badestelle Wesselburenerkoog schnelle Ersthilfe leisten – bis weitere Kräfte mit Booten eintreffen.

Im Fokus der Übung stand das schnelle Retten von Personen aus dem Wasser 🏊‍♂️ sowie die Übergabe der Geretteten an Land. Hierbei kam die Drehleiter der Feuerwehr Tönning zum Einsatz, ausgestattet mit einem Rollgliss-System, das eine patientenschonende Rettung aus Höhen oder von Booten ermöglicht. 🪢🪜

Im Anschluss an die Übung folgte eine Nachbesprechung bei einem kleinen Snack 🥪☕. Alle beteiligten Organisationen betonten die große Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit bei Einsätzen auf dem Wasser. ✅

🧯 Fazit: Solche Übungen sind ein wichtiger Bestandteil der Einsatzvorbereitung und fördern das gegenseitige Vertrauen sowie die Sicherheit für alle Beteiligten – vor allem aber für die Bürgerinnen und Bürger in unserer Region.

Höhen- und Tiefenrettung am Eidersperrwerk – Übung mit der Feuerwehr Tönning

Am 28. April 2025 führte die Freiwillige Feuerwehr Schülp gemeinsam mit der Feuerwehr Tönning eine umfangreiche Einsatzübung am Eidersperrwerk durch. Thema der Übung war die Rettung von Personen aus Höhen und Tiefen – ein komplexes und herausforderndes Einsatzgebiet. Die Szenarien wurden von der Feuerwehr Tönning konzipiert und realitätsnah vorbereitet.

Zwei Szenarien – zwei Herausforderungen

Die Übung bestand aus zwei separaten Lagen:
Gruppe 1 hatte die Aufgabe, eine verletzte Person – dargestellt durch die Übungspuppe „Dolly“ – aus einem der unter der Fahrbahn verlaufenden Wartungstunnel zu retten. Hierbei kam eine speziell dafür vorgehaltene mobile Rettungswinde am Eidersperrwerk zum Einsatz, in Kombination mit einer Schleifkorbtrage. Die Rettung aus der Tiefe verlief reibungslos und zeigte, wie wichtig das gezielte Zusammenspiel von Technik und Teamarbeit ist.

Gruppe 2 übernahm ein Szenario auf dem sogenannten „Tower“. Eine verunfallte Person musste über enge Bereiche gesichert und schließlich mithilfe einer Drehleiter nach unten gebracht werden. Diese Lage verlangte viel Feingefühl und klare Kommunikation – auch unter erhöhtem Zeitdruck.

Fazit: Effiziente Zusammenarbeit und wertvolle Erkenntnisse

Im Rahmen der Übung konnten beide Teams neue Techniken erlernen, Handgriffe auffrischen und wichtige Erfahrungen im Bereich der Höhen- und Tiefenrettung sammeln. Die Zusammenarbeit zwischen den Wehren verlief hervorragend – ein Beleg für die Bedeutung regelmäßiger gemeinsamer Übungen.

Ein besonderer Dank gilt der Feuerwehr Tönning für die Ausarbeitung und Organisation der Übung sowie dem Team des Eidersperrwerks für die Unterstützung vor Ort.

Wasserrettung am Eidersperrwerk

Am gestrigen Dienstaben übten wir zusammen mit der Feuerwehr Tönning die Wasserrettung. Hierbei kamen auch das Boot, die Drehleiter, sowie der Rüstwagen mit Kran der Feuerwehr Tönning zum Einsatz. 🚒🛥
Eine super interessante und spaßige Übung! Danke für die tolle Zusammenarbeit nach Tönning! 🚀👨🏼‍🚒👩🏼‍🚒

Rettung aus dem Watt

🚨 Einsatz: 06/2023
📆 Datum: 11.10.2023
🕒 Uhrzeit : 17:58 Uhr
🏠 Badestelle Wesselburenrkoog
📟 TH Wasser Y
🚒 Mit uns im Einsatz:
Freiwillige Feuerwehr Wesselburen-Stadt (Drohne), Feuerwehr Hellschen,
Feuerwehr Büsum (Argo 8×8), Northern Rescue

Am Mittwochabend sind wir zu einem Notfall nach Wesselburenerkoog alarmiert worden. Laut dem Stichwort handelte es sich um eine Technische-Hilfeleistung auf dem Wasser mit Menschenleben in Gefahr. Nach einer ersten Erkundung durch den Gruppenführer der Feuerwehr Schülp stellte sich heraus, dass es sich glücklicherweise um eine unangekündigte Alarmübung handelt.

 

Ein Spaziergänger soll zwei in Not geratene Personen im Watt gesichtet haben. Eine weitere Person wollte helfen und sei dann verschwunden. Eine realistische Lage, die jetzt bewältigt werden musste. Umgehend hat sich ein Trupp mit Überlebensanzügen ausgerüstet, um fußläufig ins Watt zu gehen, um die Personen zu suchen. Vom Land aus konnten durch ein Fernglas Personen im Watt gesichtet werden. Der Trupp machte sich umgehend auf den Weg in Richtung der Dalben im Watt. Die ebenfalls alarmierte Drohneneinheit der Feuerwehr Wesselburen unterstützte die Aktion aus der Luft, so konnten die zu rettenden schnell gefunden werden. Auch die Feuerwehr Hellschen wurde mit der Personensuche beauftragt, im Vorland konnte nach einiger Zeit eine Person gefunden werden. Das Amphibienfahrzeug Argo 8×8 wurde zum Transport der Personen aus dem Watt und dem Vorland zum Rettungsdienst beauftragt. Nachdem die erste Person aus dem Watt gerettet wurde, stand fest, dass die zweite Person nicht ebenfalls mit dem Argo aus dem Watt geholt werden kann. Diese Aufgabe übernahm der Offshore Rettungshubschrauber NHC 01 der Firma Nothern Helicopter GmbH. Während der Helikopter im Anflug war, wurde die Person im Vorland ebenfalls durch den Argo zum Rettungsdienst gebracht. Highlight der Übung war die Rettungsaktion mit dem Hubschrauber, welche alle Einsatzkräfte aufmerksam vom Land aus verfolgt haben. Die zu rettende Person wurde mithilfe der Winde aus dem Watt geholt und dann an Land verbracht.

 

Nachdem der Heli gelandet ist, gab es am Helikopter eine kurze Nachbesprechung. Alle beteiligten zeigten sich zufrieden mit der Vorgehensweise und waren begeistert von der guten zusammen Arbeit. Sollte es zu einem solchen Einsatz kommen, sind wir gewappnet diese schnell und kompetent abzuarbeiten!

 

Vielen Dank an alle Beteiligten für die reibungslose Zusammenarbeit!

 

Übung: FEU Y in Wesselburen

Am 06.10.2023 ging es beim Dienstabend zu einer Übung nach Wesselburen. 

Mit Blaulicht und Martinhorn fuhren wir zum Bauhof der Stadt Wesselburen. Vorort quoll Rauch aus einer Halle und mehrere Personen sind vermisst worden. Umgehend wurde ein Löschangriff aufgebaut und die Menschensuche und Rettung eingeleitet. Da wir an dem Abend keine Atemschutzgeräteträger zur Verfügung hatten, beschränkte sich unsere Aufgabe auf die Personen suche im Außenbereich. Währen dessen starteten die Wesselburener Kameraden einen Innenangriff und konnten die vermissten auffinden und retten. Nachdem unsere Suche beendet war, unterstützten wir bei der Ausleuchtung der Einsatzstelle. Die Geräteträger der Feuerwehr Wesselburen konnten noch Gasflaschen bergen, welche umgehend im Außenbereich gekühlt wurden. Nachdem der ,,brennende,, Transporter im Innenbereich gelöscht war und sicher war, dass alle Dummys gerettet wurden, konnte das Ende der Übung bekannt gegeben werden.

Hier ein paar impressionen…

Wasserförderung über lange Wegstrecken

🚒Dienstabend🚒
Am gestrigen Dienstabend beschäftigen wir uns mit dem Thema „Löschwasserversorgung über lange Wegstrecken“.
Die Einsatzkräfte bauten eine 600 Meter lange Förderstrecke auf. Dank unseres Schlauchanhängers, auf dem 30 B-Schläuche auf zwei Haspeln verladen sind, ist diese Strecke in wenigen Minuten aufbaubar.
Natürlich muss die Förderstrecke auch wieder abgebaut werden, mit etwas Muskelkraft und einem eingespieltem Team ist auch dies schnell möglich.
Hier ein paar Impressionen … 🚒👩‍🚒👨‍🚒